, Camenzind Daniela
Trainingsweekend
Die Küssnachter Schwinger finalisierten das Wintertraining mit einem intensiven Trainingsweekend. Krafttraining, Ausdauerübungen und auch ungewohnte Trainingseinheiten verlangten den Schwingern einiges ab. Auch Kollegialität und Teamspirit kamen nicht zu kurz.
Mit einem intensiven und abwechslungsreichen Trainingsweekend bereiteten sich die Aktivschwinger des Schwingklubs Küssnacht vom 27. Februar bis 1. März 2026 auf den bevorstehenden Saisonstart vor. Zusammengestellt und geplant wurde das vielseitige Programm von den beiden technischen Leitern Daniel Zimmermann und Ralph Lüthy. Ziel war es, Kraft, Ausdauer, Technik und Teamgeist nochmals gezielt zu stärken.
Kraft, Ausdauer und Kälte
Der Auftakt am Freitag stand ganz im Zeichen der Physis. Nach einem Krafttraining folgte eine Ausdauereinheit im Hallenbad Luzern. Für einige war das Schwimmen eine willkommene Abwechslung für andere eher das Ziel nicht unterzutauchen.
Patrick Betschart meinte schmunzelnd: „Es ist nicht gerade meine Lieblingsdisziplin, aber es ist okey auch mal etwas anderes zu machen.“
Samuel Sidler hingegen zeigte sich begeistert: „Ich schwimme sehr gerne. Auf diese Weise Ausdauer zu trainieren, macht mir Spass.“
Samuel Sidler hingegen zeigte sich begeistert: „Ich schwimme sehr gerne. Auf diese Weise Ausdauer zu trainieren, macht mir Spass.“
Anschliessend stand ein Besuch in der Kältekammer in Luzern auf dem Programm. Für die jüngeren Athleten war dies die erste Erfahrung mit dieser Regenerationsmethode. Timon Brunner, Samuel Sidler oder auch der Teilverbandskranzer Patrick Betschart nutzten die Kältekammer bereits jetzt regelmässig in der Wettkampfszeit.
Am Abend folgte ein ISV Schwingtraining in Stans mit Athleten aus verschiedenen Innerschweizer Schwingverbänden. Der verbandsübergreifende Austausch sorgte für zusätzliche Intensität im Sägemehl und stärkt auch die Kollegialität innerhalb der Innerschweizer Verbände.
Westschweizer Gastfreundschaft in Küssnacht
Am Samstag durften die Küssnachter 16 Schwinger aus der Association Romande de Lutte Suisse in der heimischen Schwinghalle begrüssen. Gemeinsam wurde im Sägemehl an verschiedenen Schwüngen und Techniken gefeilt. Der Austausch mit anderen Trainingspartnern brachte zudem neue Impulse und forderte die Athleten auf technisch hohem Niveau. „Mit den Schwingern aus der Romandie konnte jeder Athlet mit jemandem aus seiner Stärkeklasse trainieren. So ist ein Schwingtraining viel effektiver“, erklärte Daniel Zimmermann. Das sogenannte «Schwingtraining» im Sägemehl wird von den Schwingern immer sehr geschätzt und gehört zu den wichtigsten Trainingsaspekten des Schwingsport.
Ein ebenfalls wichtiger Teil war die Dehneinheit mit Judith Stadelman, der Physiotherapeutin des Schwingklubs Küssnacht.
Beinkraft und Teamgeist
Der Sonntag begann mit einem intensiven Beintraining in der Schwinghalle Küssnacht unter der Leitung von Hubert Böhler. Der ehemalige Profi-Baseballspieler, der aktuell in Österreich ein Baseballteam trainiert, legte den Fokus auf Beinkraft und Stabilität für einen guten Stand im Sägemehl.
Zum Abschluss des sportlichen Teils wartete eine besondere Willensübung. Gemeinsam bewältigten die Schwinger mehrfach die 220 stufenreiche Treppe in Ingenbohl hinauf zum Theresianum. Die Teamaufgabe verlangte nochmal alles ab und stärkte zugleich den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte im Swiss Holiday Park die verdiente Regeneration und der Abschluss der intensiven Trainingstage.
Bereit für den Saisonstart
Es waren drei intensive Tage und bereits am Sonntag zeichnete sich ab, dass der eine oder andere in den folgenden Tagen noch etwas schwere Muskeln haben wird. «Der Dauerlauf in der RS wird wohl diese Woche etwas strenger werden», meinte Sandro Ulrich, der aktuell seine Rekrutenschule absolviert. Trotzdem sind die Athleten sehr zufrieden mit den Trainingseinheiten und sie konnten damit ihr Wintertraining mit einem Highlight abschliessen. Auch Ralph Lüthy zog ein positives Fazit: „Tolle Trainingsdisziplin, guter Teamgeist und die Athleten sind gut in Form und ready für die kommende Saison.“
Das Klubschwinget Küssnacht als Auftakt
Jetzt gilt der Fokus auf die kommende Schwingsaison zu richten. Der Auftakt erfolgt für die Küssnachter Schwinger bereits an diesem Wochenende mit dem eigenen Klubschwinget am Samstag, sowie dem Hallennachwuchsschwinget am Sonntag in der Schwinghalle Küssnacht. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen die Schwinger vor Ort zu unterstützen. Spannende Zweikämpfe und die Festwirtschaft versprechen ein gelungenes Wochenende.
Der Schwingklub Küssnacht wünscht allen Schwingern eine erfolgreiche und unfallfreie Saison 2026.